Wie wir auf den Sheltie kamen...

Nach dem Tod unserer geliebten Umba stand für uns zunächst fest, dass es erstmal keinen neuen Hund in unserem Leben geben würde. Aber wie sagte schon James Bond: Never say no!
Bereits nach zwei Wochen haben wir beide die Leere zu Hause nicht mehr ausgehalten. Der Entschluß uns doch wieder einen Hund anzuschaffen, war in einer Sekunde gefasst. Und die Rasse stand auch schon fest. Als Umba noch lebte hatten wir uns bereits in die Shelties von Freunden verliebt.
Alle ihre drei Hunde stammen vom gleichen Züchter. Nach einem Besuch bei Familie Immeln im Herbst 2005 waren wir so begeistert, dass für uns nun feststand => Es soll einer vom Erkelenzer Land werden! Bei einem weiteren Besuch im Jahr 2006 haben wir uns dann offiziell auf die Warteliste für eine Hündin setzen lassen. Nun begann ein Martyrium!!
Wir besuchten von nun an jeden Tag (meistens mehrfach) die Homepage und warteten auf den Tag an dem Bella und/oder Lina ihre Babys bekommen. Am 20.5 und 23.5.2006 war es dann soweit. Insgesamt 10 muntere Babys konnten wir auf den Fotos entdecken.
Die nehmen wir alle ! war unsere erste Reaktion. Und tatsächlich, wir hatten Glück. Uns erreichte ein Anruf und Martin Immeln teilte uns mit, dass wir eine Hündin bekommen würden. Das war einfach toll. Nun müssen wir noch die Wochen überstehen, bis wir "unser" Baby das erste Mal besuchen dürfen. Zum Glück gibt es ja das Internet, so können wir jeden Tag nach neuen Fotos suchen.

Warum ein zweiter Hund ...
Diese Frage haben wir uns einige dutzend Male anhören müssen. Die Antwort ist gar nicht so einfach zu geben, denn es gibt nicht "den" Grund dafür. Hauptsächlich beruhte unsere Entscheidung zur Anschaffung eines zweiten Hundes auf der Tatsache, dass wir beide berufstätig sind. Je nachdem welche Dienste ich habe, muß sie ein paar Stunden alleine bleiben. Das macht sie jetzt schon so problemlos, dass ein zweiter Hund eigentlich nicht zwingend notwendig wäre. Da Shelties aber gerne in Gesellschaft sind, haben wir uns zur Anschaffung eines zweiten Tieres entschlossen. So können die Beiden später die Zeit ohne ihre Menschen besser überbrücken. Als Nebeneffekt, haben wir natürlich den Vorteil, dass jetzt abends jeder von uns Menschen einen Hund zum "betuddeln" hat. (GanzbreitGrins)
Wir hatten natürlich zunächst einige Bedenken wegen der Kosten. Dabei spielten die Anschaffungskosten die kleinere Rolle, auch das Futter ist nicht wirklich ein Faktor, aber die Steuern, Versicherung und Tierarztkosten können sich schnell zusammen läppern.
Da wir aber ansonsten nicht gerade auf großem Fuß leben, entschlossen wir uns dann aber letztendlich doch dazu einen zweiten Hund anzuschaffen. Das es ein Sheltie vom Erkelenzer Land werden sollte, war sofort selbstverständlich. Auch die Farbe (BlueMerle) stand außer Frage. Dazu kam uns dann das Glück etwas zur Hilfe. Angela plante gerade mit ihrer BlueMerle Hündin Lady einen Wurf. Also flott mal unser Interesse an einer BlueMerle Hündin bekundet. Wir hatten sogar das Glück uns aus dem Wurf als Erste eine Hündin aussuchen zu dürfen. Naja, wer die Wahl hat, hat die Qual. Aber unser Entschluß fiel sehr schnell zugunsten von Blue-Usambara. Da ich mich etwas in die Tricolor Hündin verliebt hatte, wären wir sogar beinahe an einen dritten Hund gekommen. Leider war sie aber schon jemandem versprochen, also bleibt es (zunächst) bei einem zweiten Sheltie.
Also mal sehen, was uns das Schicksal für die Zukunft (evtl. doch ein dritter Sheltie?) bereit hält...


Ein dritter Sheltie...? Ihr seid bekloppt!<br> Diesen Spruch haben wir so, oder in ähnlicher Form in den letzten Monaten häufig gehört. Ganz unrecht haben die Leute wohl nicht, aber wir sind mit unseren drei Mädels glücklich und nur das zählt.
Wie kam es nun dazu, denn es war wirklich nicht fest geplant (wirklich nicht!!), aber das Schicksal hat uns zu Ahley (oder umgekehrt?) geführt. Ich wollte immer einen schwarzen Sheltie, Angelika aber wollte keinen Welpen mehr erziehen... und plötzlich war da Ashley! Schwarz und fertig erzogen !
Sie wurde bei Angela von ihrer Vorbesitzerin nach fast 10 Jahren !! abgegeben. Ich möchte mir darüber kein Urteil erlauben, kann mir persönlich aber kaum eine Notlage vorstellen, in der ich mich von meinen Hunden trennen würde. Aber da wir die genauen Umstände nicht kennen, denke ich, dass es etwas schlimmes sein mußte, denn Ashley ist so ein lieber, guterzogener und ausgeglichener Hund das sie selbst niemals der Grund sein kann.
Man muß anerkennen, dass die Vorbesitzerin den Hund nicht einfach ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben hat, sondern den bestimmt nicht leichten Weg zur Züchterin gegangen ist. Zum Glück, denn dort hat Ashley uns gefunden.
Man muß es wohl so sagen. Ich hatte zwar den Hilferuf auf Angelas Seite gesehen und sie gefiehl mir auch sehr gut, aber wie gesagt, ein dritter Hund ist unvernünftig und deswegen haben ich/wir versucht, uns nicht mit dem Gedanken anzufreunden. Als wir jedoch unseren regelmäßigen Besuch bei Angela machten, kam Ashley zu mir und legte ihren Kopf auf meinen Schoß. Sie streifte den ganzen Nachmittag um mich herum und hatte einen Blick den man nicht beschreiben kann (den jedoch jeder Hundebesitzer kennt) . Aber ich wollte ja vernünftig sein und so fuhren wir ohne sie wieder nach Hause...
Nach einer fast schlaflosen Nacht habe ich dann am nächsten Morgen mit Angelika gesprochen, das Für und Wider abgewogen und dann "unvernünftig" gehandelt. Angela war wohl etwas überrascht (oder?) als ich mich meldete und sagte, dass wir gerne Ashley zu uns holen wollten. Sie sagte sofort zu und ich machte mich auf die Socken. Anke war so lieb mich zu begleiten, damit Ashley während der Fahrt nicht ganz allein hinten sitzen mußte.
Tja Leute, und jetzt haben wir drei Shelties = toll oder?